Von der Vision zur Wirklichkeit
Viele Science Fiction Filme haben die menschliche Vorstellung der machbaren und möglichen Technik geprägt. Besonders die Bereiche Künstliche Intelligenz, Virtuelle Realität und Robotik sind immer wieder beliebte Vorlagen für Filme. Gleichzeitig dienten viele Visionen aus Filmen auch als Ansporn und haben die wissenschaftliche Entwicklung mit geprägt. Intelligente Systeme, menschenähnliche Maschinen, Roboter und virtuelle Realität sind die Forschungsfelder an der Technischen Fakultät der Universität Bielefeld.
Die Kinoreihe science_cinema bringt Wissenschaftler der Universität und das Bielefelder Publikum in der Kamera zusammen. Namhafte Wissenschaftler berichten nach einer Filmvorführung über ihre aktuellen Forschungsprojekte und stehen dem Publikum für Fragen und eine Diskussion zur Verfügung. Archiv

science_cinema ist eine Kooperation zwischen der Technischen Fakultät der Uni Bielefeld, der Kamera in der Feilenstraße und dem Wissenschaftsbüro der Bielefeld Marketing GmbH. Moderation: Prof. Dr. Ipke Wachsmuth, Dr.-Ing. Julia Fröhlich

 

Science Cinema spezial: AlphaGo

Mittwoch, 11. Dezember, 19.00 Uhr
Wie ein Programm ein Spiel lernte, das für Computer als nicht erlernbar galt.
Zum Wissenschaftsjahr 2019 – Künstliche Intelligenz – veranstaltete das ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am Karlsruher Institut für Technologie das internationale „KI Science Film Festival“. Im Nachgang des Festivals werden die Finalisten-Filme noch deutschlandweit bis Jahresende gezeigt.
In diesem Rahmen präsentiert das ScienceCinema Spezial am 11. Dezember die Dokumentation „AlphaGo“. Das chinesische Brettspiel „Go“ galt lange als zu variantenreich und zu komplex, als dass ein Computerprogramm es meistern könnte. Der Film zeichnet den Weg des Entwicklungsteams nach, vom ersten Einsatz der Software „AlphaGo“ gegen menschliche Spieler bis zum großen Finale in Seoul. Was bedeutet es, dass eine Software zu Dingen in der Lage ist, die zuvor als exklusiv menschlich galten?

Im Anschluss an die Dokumentation werden Forschende der Universität Bielelefeld und Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha vom Karlsruher Institut für Technologie über den Film und die Bedeutung der Fähigkeiten von Künstlicher Intelligenz diskutieren.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der "KI Science Film on Tour"-Reihe in Kooperation mit dem Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale des Karlsruher Institut für Technologie statt.
Der Film wird in der Originalversion (auf Englisch) mit englischen Untertiteln gezeigt.

Das Gespräch im Anschluss an den Film findet auf Deutsch statt. Der Eintritt ist kostenlos, aber wegen begrenztem Platzangebot ist eine Anmeldung erforderlich:

Die Go-Spielgruppe der Uni Bielefeld lädt in unserem Bistro zum spielen ein!!

Zur Anmeldung

 

 

Science_cinema_spezial - Sayonara

Mittwoch, 23.10.19 Uhr
Erster Spielfilm mit einem Androiden als Schauspieler. Anschließend Gespräch mit dem Entwickler des Androiden, Prof. Dr. Hiroshi Ishiguro.

Das Science-Fiction-Drama „Sayōnara“ gilt als erster Spielfilm mit einem Androiden als Schauspieler. „Geminoid F“ stellt einen treuen Roboter dar, der nach einer nuklearen Verseuchung einer jungen, kranken Frau zur Seite steht. Entwickelt wurde Geminoid F von dem japanischen Robotikforscher Professor Dr. Hiroshi Ishiguro. Er ist weltweit bekannt, seitdem er von sich einen Roboter-Doppelgänger konstruiert hat.

Im Anschluss an den Film spricht Hiroshi Ishiguro mit Professor Dr. Helge Ritter, Koordinator des Exzellenzclusters CITEC, darüber, wie es zu dem Film kam und wie realistisch eine Zukunft mit menschengleichen Robotern ist.
Die Gesprächspartner kennen sich seit vielen Jahren persönlich. Der Neuroinformatiker und Leibnizpreisträger Professor Dr. Helge Ritter von der Universität Bielefeld ist bekannt für seine Forschung zu manueller Intelligenz und taktilen Roboterhänden. Professor Dr. Hiroshi Ishiguro von der Universität Osaka entwickelt Roboter, die Menschen möglichst ähnlich sehen. Am 24. Oktober, einen Tag nach dem Science Cinema, hält er eine Keynote auf der CITEC-Konferenz 2019.

Der Film wird bei der Vorstellung in der Kamera auf Englisch gezeigt. Auch das Gespräch im Anschluss an den Film läuft auf Englisch. Durch den Abend führt Professor Dr. Ipke Wachsmuth, emeritierter Professor für Künstliche Intelligenz von der Universität Bielefeld.

Veranstalter dieses „Science Cinema spezial“ ist der Exzellenzcluster CITEC in Kooperation mit Bielefeld Marketing und die Kamera.

Die Tickets sind kostenlos. Zu den Tickets