Jeder stirbt für sich allein

Berlin 1940, Jablonskistraße 55. Die Hausgemeinschaft bildet einen Querschnitt der Bevölkerung der Zeit. Ein Blockwart, eine versteckte Jüdin, ein ehemaliger Richter, ein Denunziant, ein Kleinkrimineller, ein Hitlerjunge, eine Briefträgerin und das Arbeiterehepaar Anna und Otto Quangel. Angst in allen Facetten ist das bestimmende Gefühl dieser Zeit.

Durch einen Schicksalsschlag getroffen, beschließt das Ehepaar Quangel, etwas zu tun. Auf der Suche nach Gerechtigkeit kämpfen sie mit klaren Botschaften auf schlichten Postkarten gegen Hitler. Kommissar Escherich kommt ihnen auf die Spur, die Gestapo drängt auf Ergebnisse. Der scheinbar aussichtslose gemeinsame Kampf gegen das Böse lässt Otto und Anna nach Jahren der Einsamkeit wieder zueinander finden und wird nicht nur deshalb am Ende nicht umsonst gewesen sein...

Ein Plädoyer für die Menschlichkeit. Der weltweite Bestseller von Hans Fallada erzählt erstmalig eine authentische Geschichte über die Frage von Moral und Haltung in einer Diktatur.

Mehr als 60 Jahre nach der Erstveröffentlichung des Romans, den Hans Fallada unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg geschrieben hatte, wurde das Buch zu einem weltweiten Bestseller. Falladas auf einer wahren Geschichte beruhende Erzählung nannte Primo Levi „das beste Buch, das je über den deutschen Widerstand geschrieben wurde.“

AB 12 JAHREN / 100 MINUTEN