DRIVE

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DRIVEIn Cannes war „Drive“ im Frühjahr 2011 die Sensation schlechthin. Ein optisch mehr als überzeugender Neo-Noir-Film mit einem geheimnisvollen und wortkargen Helden, fiesen Typen um ihn herum und einer hübschen Frau, für die einzusetzen der Held einiges riskiert. Dazu sparsam platzierte Action, die nicht um ihres Effektes willen geschieht, sondern ganz gezielt auf das Genrekino der 80er Jahre Bezug nimmt, in ihren kurzen Momenten aber um so wirkungsvoller in die wie in Watte gepackte Stimmung dieses Knüllerfilms ploppt. Ryan Gosling überzeugt darin als die schlicht nur Driver genannte Hauptfigur. Für Nicolas Winding Refn gab’s in Cannes den Regiepreis.

USA 2011, Regie: Nicolas Winding Refn, Darsteller: Ryan Gosling, Carey Mulligan, Bryan Cranston, Albert Brooks, Oscar Isaac, Christina Hendricks, 101 Minuten, ab12.



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