DER VORNAME
Nach „Ziemlich beste Freunde“ hoffen viele auf das nächste Filmwunder aus Frankreich. „Der Vorname“ hat zumindest das Potential, sich zu einem Hit zu mausern – in seiner Heimat gehört die Komödie zu den größten Erfolgen des ersten Kinohalbjahres und lockte über drei Millionen Zuschauer an. Das verfilmte Theaterstück über fünf Freunde und eine Nacht der Wahrheit glänzt mit umwerfend komischen Dialogen. Eine Light-Version von „Der Gott des Gemetzels“, die für viel Vergnügen sorgt.
Der erfolgreiche Mittvierziger Vincent sieht zum ersten Mal Vaterfreuden entgegen. Seine Schwester Élisabeth und ihr Mann Pierre laden ihn zum Abendessen ein, wo er seinen Jugendfreund Claude wiedertrifft. Während sie gemeinsam auf Vincents junge, ständig zu spät kommende Frau Anna wartet, macht sich die Gruppe schmunzelnd über den werdenden Vater Vincent lustig. Doch seine Antwort auf die Frage, ob er schon einen Namen für das Baby ausgesucht habe, löst einhellige Entrüstung aus.
Originaltitel: Le prénom, Frankreich 2012, Regie: Bernard Murat, Buch: Matthieu Delaporte, Alexandre de la Patelliere, Darsteller: Valérie Benguigui, Charles Berling, Patrick Bruel, Guillaume De Tonquédec, Françoise Fabian, 109 Minuten, ab 12.








