DEMNÄCHST
ab 23. FebruarNoah Leyden (Matthias Brandt) ist Strafverteidiger und bezeichnet sich als Spezialist für die Suche nach Glück und den Moment, wo das Glück uns verlässt. Er erzählt die unfassbare Geschichte von Irina und Kalle, die diesen Moment erleben. Zwei Gestrandete, die zueinander finden und das eben erst entdeckte gemeinsame Glück mit allen Mitteln zu verteidigen suchen. GLÜCK ist eine von zahlreichen Erzählungen in dem schriftstellerischen Debüt “Verbrechen” von Anwalt Ferdinand von Schirach. Jetzt kommt diese Kurzgeschichte als Kinofilm auf die große Leinwand. Doris Dörrie (KIRSCHBLÜTEN, DIE FRISEUSE) hat bei diesem außergewöhnlichen und spannenden Filmprojekt das Drehbuch geschrieben und Regie geführt.
Deutschland 2011 , Regie: Doris Dörrie, Mit Alba Rohrwacher, Vinzenz Kiefer, Andrea Sawatzki, Länge noch keine Angaben,ab 12.
ab 23. Februar Man weiß von Angelina Jolie, dass sie sich auf politischer Ebene massiv für humanitäre Belange einsetzt. Dies unterstreicht die mehrfach preisgekrönte amerikanische Schauspielerin nun auch künstlerisch: Sie schrieb ein Drehbuch, das den Krieg in Bosnien- Herzegowina (1992-1995) thematisiert und inszenierte anschließend selbst den Film. Ihr Film zeigt den ungeheuren emotionalen, physischen und moralischen Tribut, den der Krieg von den Menschen fordert. Und er zeigt, was es für Konsequenzen haben kann, wenn die Politik nicht den Willen aufbringt, eine Gesellschaft zusammenzuhalten. Dass die Völkerverständigung in Bosnien-Herzegowina inzwischen wieder klappt, beweist der Film selbst: Angelina Jolie hat ihr Team und ihre Schauspieler aus Serben, Kroaten und Bosniaken ausgewählt, die liebevoll zusammenarbeiteten.
USA 2011, Regie:Angelina Jolie, Drehbuch:Angelina Jolie, Schauspieler:Zana Marjanovic, Goran Kostic, Rade Serbedzija, Vanesa Glodjo, 127 Min, ab 12.
ab 1. MärzIn seiner eindringlichen Psychostudie SHAME über Beziehungsunfähigkeit und Einsamkeit zeigt Videokünstler Steve McQueen beunruhigend, wie sich ein Mensch, gefangen in seiner Sexualität, haltlos verliert. Brillant verkörpert der deutschirische Schauspieler Michael Fassbender dabei einen New Yorker Großstadthelden, der ständig nach der schnellen Befriedigung giert. Nicht umsonst wurde der 34jährige Charakterdarsteller mit der nonchalanten Ausstrahlung eines Gentlemans dafür auf dem Filmfest Venedig mit der Coppa Volpi als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet und bereits als Oscar-Kandidat gehandelt. (programmkino. de)
USA, UK 2011, Regie: Steve McQueen, Drehbuch: Abi Morgan, Steve McQueen, Darsteller: Michael Fassbender, Carey Mulligan, James Badge Dale, Nicole Beharie, Hannah Ware, Amy Hargreaves, 101 Minuten, ab 12.
ab 8. März
Sebastian (Mark Waschke) ist Physikprofessor an der Universität Jena und beschäftigt sich seit Jahren mit Paralleluniversen. Akribisch versucht er, deren Existenz wissenschaftlich zu beweisen. Sein Studienfreund Oskar (Stipe Erceg), Professor für theoretische Physik am CERN in Genf, belächelt Sebastians festen Glauben an Paralleluniversen und die Viele-Welten-Theorie. SCHILF ist ein raffiniert gewobener Albtraum-Trip, in dem nichts so ist, wie es scheint.
Deutschland 2011, Regie: Claudia Lehmann, Darsteller: Mark Waschke, Stipe Erceg, Bernadette Heerwagen, Nicolas Treichel, Sandra Borgmann, Bernhard Conrad, Paul T. Grasshoff, 90 Minuten, ab 12.
ab 15. MärzIn seinem herzerwärmenden Sozialdrama erzählt Frankreichs Arbeiterpoet Robert Guédiguian einfühlsam von den Versuchen seiner Helden, ihren Idealen
treu zu bleiben. Erneut spiegelt sich die Alltagswelt in L’Estaque - Cézannes leuchtendem Fischerdorf, dem heutigen Hafenquartier von Marseille. Dem Altmeister des Sozialrealismus gelingt dabei ein eindringliches Plädoyer für Solidarität, Humanität und Versöhnung. Ein Glücksfall für das europäische Gegenwartskino gegen alle Erfahrungen einer modernen, globalisierten Welt. (programmkino.de)
treu zu bleiben. Erneut spiegelt sich die Alltagswelt in L’Estaque - Cézannes leuchtendem Fischerdorf, dem heutigen Hafenquartier von Marseille. Dem Altmeister des Sozialrealismus gelingt dabei ein eindringliches Plädoyer für Solidarität, Humanität und Versöhnung. Ein Glücksfall für das europäische Gegenwartskino gegen alle Erfahrungen einer modernen, globalisierten Welt. (programmkino.de)
Les neiges du Kilimandjaro, Frankreich 2011, Regie: Robert Guédiguian, Drehbuch: Jean-Louis Milesi, Robert Guédiguian, Darsteller: Jean-Pierre Darroussin, Ariane Ascaride, Gérard Meylan, Maryline Canto, Grégoire Leprince-Ringuet, 107 Minuten, keine FSK Angaben.
ab 22. MärzDer neue Film der libanesischen „CARAMEL“- Regisseurin Nadine Labaki - ein engagiertes und witziges Plädoyer für Toleranz und Frieden in Form einer Komödie. Warum Christen und Muslime aufeinander losgehen, schert Nadine Labaki wenig. Aus ihrer Sicht rechtfertigt kein einziger angeblicher Grund die Gewalt, die auch in ihrer Heimat Libanon immer wieder aufflackert. In ihrer Tragikomödie „Wer weiß, wohin?“ lässt Labaki gescheite Frauen munter mit unorthodoxen Friedensstrategien experimentieren, um die Gewalt im Keim zu ersticken. Konfessionsübergreifend entwickeln die Damen Ideen, die fast zu schön sind, um wahr zu sein. (programmkino. de)
Libanon, Frankreich 2011,Regie: Nadine Labaki, Buch: Nadine Labaki, Jihad Hojeily, Rodney Al Haddad, Darsteller: Claude Baz Moussawbaa, Layla Hakim, Nadine Labaki, Yvonne Malalouf, Antoinette Noufaily, Julien Farhat, 100 Minuten, ab12.







