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EXTREM LAUT UND UNGLAUBLICH NAHOskar (Thomas Horn) ist davon überzeugt, dass sein Vater (Tom Hanks), der am 11. September bei den Angriffen auf das World Trade Center umgekommen ist, ihm eine letzte Botschaft hinterlassen hat, die irgendwo in der Stadt versteckt ist. Zu seiner trauernden Mutter (Sandra Bullock) bekommt Oskar keinen Kontakt mehr, und sein unbändig wacher Verstand weigert sich strikt, an etwas zu glauben, was er nicht mit eigenen Augen sehen kann.

US 2011,Regie: Stephen Daldry, Mit: Tom Hanks, Sandra Bullock, Thomas Horn 129 Minuten, FSK 12

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DER ATMENDE GOTTIrgendwo zwischen der stetig wachsenden Wellnesbewegung und der Ikonographie aktueller Werbekampagnen sind durch Yoga fernöstliche Denkweisen im Westen salonfähig geworden. Doch was ist das eigentlich, was geschieht, während man das macht? Was ist Yoga? Ein urtümlicher Ritus? Indische Gymnastik? Eine Art Religion - oder doch eher exotisches Varieté, im Irgendwo angesiedelt zwischen Schlangenmenschen und Allheilmittel für uns Zivilisationsgeplagte jeder Couleur? Der Film zeigt erstmals die maßgeblichen Erfinder des modernen Yoga vor einer Kamera vereint.


Deutschland 2011 - Dokumentation, Regie: Jan Schmidt-Garre, 100 Minuten, FSK 0.

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IN DARKNESS – EINE WAHRE GESCHICHTE1943, in der von den Nazis besetzten polnischen Stadt Lvov (Lemberg) herrscht Armut. Die Armen bestehlen die, die noch weniger haben. Der zunächst nur auf Eigennutz bedachte polnische Dieb und Einbrecher Leopold Socha (Robert Wieckiewicz) entdeckt eines Tages eine Gruppe jüdischer Ghettobewohner auf der Flucht und versteckt sie gegen Geld im Labyrinth der Kanalisation von Lvov. Der polnische Oscarkandidat N DARKNESS - EINE WAHRE GESCHICHTE der international renommierten Regisseurin Agnieszka Holland (DANTON, HITLERJUNGE SALOMON, DER GEHEIME GARTEN) erzählt die wahre und zutiefst menschliche Geschichte widersprüchlicher Helden dramatisch, spannend und doch auch mit warmherzigem Humor.

Polen Deutschland 2011, Regie: Agnieszka Holland, Buch: David F. Shamoon, Darsteller: Robert Wieckiwicz, Benno Fürmann, Agnieszka Grochowska, Maria Schrader, Herbert Knaup, 144 Minuten, ab 12.


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DIE UNSICHTBAREFine ist 21 (Stine Fischer Christensen) und agiert als Schauspielschülerin viel zu zurückhaltend und unsicher. Doch als der bekannte Regisseur Friedmann (Ulrich Noethen) zur Überraschung aller ausgerechnet ihr die Hauptrolle in seiner Inszenierung gibt, ist Fine herausgefordert. Friedmann, der ihre Auseinandersetzung mit der extravertierten und kaputten Frauenfigur Camille wie ein Experiment in Gang gesetzt hat, treibt Fine an ihre Grenzen.

Deutschland 2011, Regie: Christian Schwochow, Buch: Heide Schwochow, Christian Schwochow, Darsteller: Stine Fischer Christensen, Ulrich Noethen, Dagmar Manzel, Ronald Zehrfeld, Anna Maria Mühe, Ulrich Matthes, Gudrun Landgrebe, Corinna Harfouch, 113 Minuten, ab 12.




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DIE SUMME MEINER EINZELNEN TEILEMartins (Peter Schneider) einzige Sicherheit sind die Zahlen. Vor nicht allzu langer Zeit war er ein genialer Mathematiker auf Karrierekurs in einem großen Unternehmen, verdiente gut, hatte eine Freundin. Ein geordnetes Leben. Er arbeitete bis zur Erschöpfung - bis er zusammenbrach und die Welt in tausend Einzelteile zerfiel. Regisseur Hans Weingartner (DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI) zieht in seinem neuen Film alle Register des Psychodramas und wirft einen berauschend schönen, klaren Blick in den Grund des Aufbegehrens. Eine Geschichte von Freundschaft und Widerstand, Wut und Neuanfang. So einfach wie genial.

Deutschland 2011, Regie und Drehbuch: Hans Weingartner, Ko-Regie & Ko-Autor: Cüneyt Kaya, Darsteller: Peter Schneider, Timur Massold, Henrike von Kuick, Andreas Leupold, Jutta Jentsch



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KRIEGERINMarisa (Alina Levshin) ist Anfang 20, Neonazi sie ist aggressiv und schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Sie hasst Ausländer, Politiker, den Kapitalismus, die Polizei und alle anderen, denen sie die Schuld daran gibt, dass ihr Freund Sandro (Gerdy Zint) im Knast sitzt und dass alles um sie herum den Bach runter geht: Ihr Leben, ihre Stadt, das Land und die ganze Welt.

Der kundig recherchierte, differenzierte, dabei emotional wuchtige Film führt uns in ein Milieu, das zugleich abstößt und Aufmerksamkeit fordert. Wie entsteht Rassismus? Wie funktioniert Identifikation? Wie wirken asoziale Rollenvorbilder? KRIEGERIN zeigt eine Innenperspektive voller Aggression und eklatanter Widersprüche. Der Film konfrontiert uns mit simplistischen Ansichten, groben Ritualen und einer erschreckenden Gruppendynamik. Denn die hasserfüllten, verrohten Jugendlichen brauchen zu ihrer Selbstbestätigung unaufhörlich neue Opfer. Sie finden sie außerhalb wie innerhalb der Gruppe. Wir beobachten aber auch, wie die Titelheldin Marisa beginnt, sich dem Strudel von Hass und Gewalt zu entziehen. Sie zahlt am Ende einen hohen Preis. Aber sie schafft durch ihren Mut ein neues Modell – wenigstens entlässt uns der Film mit dieser Hoffnung. KRIEGERIN gibt keine einfachen Antworten und ist gerade dadurch reich an Denkanstößen. Der Film berührt das Menschenbild der Demokratie, fragt nach dem Zusammenleben, nach der immensen Aufgabe der Integration. Er fragt nach Radikalisierung und Gewalt. KRIEGERIN greift Probleme auf, die im Licht der aktuellen Erkenntnisse zum Rechtsterrorismus nur umso dringlicher erscheinen. (Filmheft - Kriegerin)

Regisseur und Drehbuchautor David Wnendt recherchierte viele Jahre über das brisante Thema Rechtsextremismus in der heutigen Jugend, um einen Film zu schaffen, der das Milieu und seine Charaktere realistisch darstellt. Mit seinem Spielfilmdebüt "Kriegerin" hat der, Absolvent der Filmhochschule in Potsdam-Babelsberg, gleich ein heißes Eisen angefaßt: Neo-Nazis in der ostdeutschen Provinz, martialische Gewalt und eine junge Frau, die tief im braunen Sumpf steckt, obwohl sie sich der Sinnlosigkeit ihres Tuns eigentlich bewußt ist. Wnendt, der auch das Drehbuch für den provokanten Film schrieb, hat für seine hart-realistische Handlung einen semi-dokumentarischen Stil gewählt und gleich den "Förderpreis Deutscher Film - Drehbuch" bekommen.

Deutschland 2011, Regie und Buch: David Wnendt, Darsteller: Alina Levshin, Jella Haase, Gerdy Zint, Lukas Steltner, Sayed Ahmad Wasil Mrowat, Uwe Preuss, Winnie Böwe, Rosa Enskat, Haymon Maria Buttinger, Klaus Manchen, Andreas Leupold, Najebullah Ahmadi, 103 Min. ab 12. Altersemphelung ab 14.
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THE DESCENDANTS – FAMILIE UND ANDERE ANGELEGENHEITENAlexander Payne ist als Autor, Regisseur und einfühlsamer Spezialist für menschliche Befindlichkeiten und Verwicklungen (SIDEWAYS, ABOUT SCHMIDT). Für seinen neuen Film hat er den gleichnamigen Debütroman von Kaui Hart Hemmings adaptiert. George Clooney verkörpert darin einen  eidgeprüften Ehemann, der mit seinen beiden Töchtern durch manche Untiefen des Lebens gehen muss, um sich selbst zu finden. Als optisch einladender Kontrast dazu dient das tropische Inselparadies Hawaii. Kein verbiestertes Melodram, sondern eine gut besetzte Tragikomödie mit Herz. (programmkino.de)

USA 2001 Regie: Alexander Payne, Mit George Clooney, Shailene Woodley, Amara Miller, mehr 115 Minuten, ab 0.



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DIE NORDSEE VON OBENEin neuer Kinofilm zeigt die deutsche Nordseeküste ausschließlich aus der Vogelperspektive und bringt einen
bisher verborgenen Schatz zum Vorschein: Überwältigende Luftaufnahmen vom Weltnaturerbe Wattenmeer,
den Inseln und Halligen und vom Land hinter dem Deich.
Erstmals wurde dafür in Deutschland ein Hubschrauber mit der weltbesten Spionagekamera eingesetzt. Jeder,
der die Nordsee kennt, wird diesen Film lieben. Aber nicht jeder, der die Nordsee liebt, wird sie gleich wiedererkennen. Die Strukturen, die die Gezeiten auf den Meeresboden malen, sehen aus wie Kunstwerke, die Salzwiesen erinnern an die Serengeti, das Wattenmeer an die Karibik. Von Emden in Ostfriesland über Hamburg bis hoch nach Sylt geht’s in dem exotischen Heimatfilm, der zeigt, wie einzigartig und schützenswert
Nordsee und Wattenmeer sind. DIE NORDSEE VON OBEN ist der erste deutsche Kinofilm, der die Macht der Bilder aus der Vogelperspektive auf die Leinwand bringt. Wie das Land, so der Film.

R: Silke Schranz, Christian Wüstenberg. BRD 2011. 89 Min., ab 0, Erstaufführung!
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